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Suchbegriff: Charles Kennedy

Der Goldpreis stieg auf 5.600 US-Dollar und der Ölpreis legte im Tagesverlauf um 5 % zu, nachdem US-Präsident Donald Trump mit seinen Drohungen gegenüber dem Iran die geopolitischen Spannungen erneut angeheizt hatte. Diese Entwicklungen verdeutlichten, wie schnell Risikoprämien an den Energiemärkten wiederkehren können, wobei Gold als Absicherung gegen energiebedingte Volatilität dient. Die zentrale Rolle des Iran bei der weltweiten Ölversorgung und die angespannte Lage auf den physischen Märkten verstärkten die Preisreaktion und spiegelten die Besorgnis über mögliche Versorgungsengpässe und wiederaufkommenden Inflationsdruck wider.
Laut dem Energieanalyseunternehmen Vortexa wird Indien im Januar 2026 voraussichtlich einen Rekordwert bei den Rohöl- und Kondensatimporten von 5,2 Millionen Barrel pro Tag erreichen. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass indische Raffinerien aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil vom russischen Rohöl abrücken und stattdessen mehr Öl aus dem Nahen Osten, Amerika und Westafrika beziehen. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt Indiens Reaktion auf den Druck der USA und mögliche Handelsverhandlungen wider, während gleichzeitig die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet bleibt.
Der serbische Präsident bestätigt, dass Russland aufgrund des Sanktionsdrucks bereit ist, seine Mehrheitsbeteiligung an Naftna Industrija Srbije (NIS), Serbiens einziger Ölraffinerie, zu verkaufen. Als potenzieller Käufer wird das ungarische Energieunternehmen MOL diskutiert. Der Schritt zielt darauf ab, den Raffineriebetrieb trotz der Sanktionen gegen russische Energieanlagen in Europa aufrechtzuerhalten, wobei Serbien die Sicherheit der Kraftstoffversorgung gegenüber politischen Symbolen priorisiert.
Shell und BP beantragen US-Lizenzen für die Erschließung grenzüberschreitender Gasfelder, die sich Venezuela und Trinidad und Tobago teilen, da die Trump-Regierung nach der Festnahme von Maduro Bereitschaft zeigt, internationalen Unternehmen die Erschließung venezolanischer Energieressourcen zu gestatten. Die Unternehmen streben die Erschließung der Gasfelder Loran-Manatee und Manakin-Cocuina an, die bedeutende Erdgasvorkommen enthalten, wobei der Energieminister von Trinidad seine Unterstützung für ihre Anträge zum Ausdruck gebracht hat.
Die US-Regierung erwägt eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie, um ein Investitionsabkommen im Wert von 2 Milliarden US-Dollar zu ermöglichen, das die Ölproduktion Venezuelas erheblich steigern könnte. Große Energieunternehmen wie Chevron, Repsol und Eni bemühen sich um individuelle Sanktionsausnahmen, um nach Venezuela zurückkehren zu können. Der Plan könnte die Ölproduktion Venezuelas von derzeitem Niveau auf potenziell 3 Millionen Barrel pro Tag bis 2035 steigern, was eine bedeutende Wiederbelebung der Ölindustrie des Landes unter neuen politischen Rahmenbedingungen nach der Absetzung Maduros bedeuten würde.
Die staatliche chinesische Ölgesellschaft PetroChina verzichtet trotz der Genehmigung durch die USA auf den Kauf von venezolanischem Rohöl und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Kontrolle durch die USA und nicht wettbewerbsfähigen Preisen. Die Preisnachlässe für venezolanisches Rohöl haben sich seit Maduros Sturz deutlich verringert, wodurch es im Vergleich zu anderen Schwerölsorten wie kanadischem Öl weniger attraktiv geworden ist. Dies stellt eine bedeutende Veränderung in der Dynamik des globalen Ölhandels dar, da China, zuvor Venezuelas größter Abnehmer, sich zurückhält, wieder einzusteigen.
Indien erhält trotz seines starken Interesses nur begrenzte Mengen venezolanischen Rohöls, da die USA die Kontrolle über Venezuelas Ölverkäufe ausüben und amerikanischen Raffinerien Vorrang einräumen. Die großen Handelsunternehmen Vitol und Trafigura verwalten die Verteilung unter Aufsicht der USA, wobei indische Raffinerien nur minimale Angebote erhalten, während US-Unternehmen wie Valero und Phillips 66 sich den Großteil der Lieferungen sichern.
Baker Hughes rechnet mit einem deutlichen Umsatzwachstum im venezolanischen Ölsektor, da die US-Sanktionen gelockert werden und die Nachfrage nach Ölfelddienstleistungen, Ausrüstung und digitalen Überwachungsinstrumenten steigt. Das Unternehmen sieht erhebliche Chancen in den Bereichen Bohrlochintegrität, Stromerzeugung und Austausch von Ausrüstung, da Venezuela daran arbeitet, die Produktion aus ausgereiften Ölfeldern zu stabilisieren.
Präsident Trump hat einen formellen Überprüfungsprozess eingeleitet, der zur Wiederaufnahme der Verpachtung von Offshore-Öl- und Gasvorkommen vor der Küste Kaliforniens führen könnte. Dies ist der erste Schritt in Richtung potenzieller neuer Pachtverkäufe nach jahrzehntelangen Beschränkungen. Das Bureau of Ocean Energy Management veröffentlichte Aufrufe zur Einreichung von Informationen und Nominierungen für Gebiete in Süd- und Zentralkalifornien und eröffnete damit eine öffentliche Kommentierungsphase. Kalifornische Beamte kündigten jedoch sofort ihren Widerstand an und verwiesen auf Risiken für die Küstenwirtschaft und die Meeresökosysteme, was zu einer langwierigen Konfrontation zwischen Bund und Bundesstaaten über die Offshore-Energiegewinnung führte.
Der Goldpreis stieg erstmals auf ein historisches Hoch von über 5.000 US-Dollar pro Feinunze und erreichte zu Beginn des asiatischen Handels 5.078,70 US-Dollar. Der Anstieg ist auf geopolitische Spannungen, die Nachfrage der Anleger nach sicheren Anlagen, fiskalische Bedenken in den wichtigsten Volkswirtschaften und einen schwächeren US-Dollar zurückzuführen. Gold hat seit Jahresbeginn über 17 % zugelegt, wobei auch Silber und andere Edelmetalle Rekordhöhen erreichten. Der Anstieg spiegelt die makroökonomische Unsicherheit, die Unklarheit der Politik der Zentralbanken und die Tatsache wider, dass institutionelle Anleger Gold als Absicherung gegen Inflation und monetäre Instabilität nutzen.

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